CBD (Cannabidiol) und seine gesundheitlichen Vorteile

Als nicht-psychoaktiv wirkende Substanz der Hanfpflanze wird CBD aufgrund seiner vielen gesundheitlichen Vorteile mittlerweile immer häufiger eingesetzt. Auf dem Markt existiert heute ein großes Angebot verschiedener CBD-Produkte, welche für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden können. Doch, um was genau handelt es sich bei CBD eigentlich, welche Wirkung geht von diesem aus und welche verschiedenen CBD-Produkte gibt es? Diese und alle weiteren wichtigen Fragen zu dem besonderen Wirkstoff aus der Hanfpflanze werden nachfolgend umfangreich erläutert.

Um was handelt es sich bei CBD?

CBD steht für den Wirkstoff Cannabidiol, welcher neben THC am häufigsten in der Hanfpflanze vorkommt. CBD wirkt sich sowohl körperlich als auch psychisch auf den menschlichen Organismus aus und wird hier von dem Endocannabinoidsystem verarbeitet. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD allerdings nicht berauschend und ist daher auch in Deutschland seit einigen Jahren legal erhältlich. Die berauschende Wirkung kommt bei dem Konsum von CBD deshalb nicht zu Stande, da sich keine psychoaktiven Verbindungen in dem Wirkstoff befinden. Eine Überdosierung ist zudem ebenfalls nicht möglich.

In Deutschland ist nach dem aktuellen Stand eine bestimmte Anzahl verschiedener Hanfpflanzen legal zum industriellen Anbau genehmigt. Es handelt sich dabei um Hanfpflanzen, welche einen hohen CBD-Wert aufweisen, dafür aber kein – beziehungsweise kaum THC enthalten. Der THC-Wert muss bei diesen Pflanzen – wie auch bei den späteren CBD-Produkten bei unter 0,2 % liegen. Aus den legalisierten Hanfpflanzen wird das CBD typischerweise in einem komplexen und zeitaufwendigen Verfahren gewonnen und anschließend weiterverarbeitet. Aufgrund der hohen Standards, welche in der Hanfverarbeitung und Hanfproduktion vorgeschrieben sind, kann eine hohe Qualität der CBD-Produkte garantiert werden. Eingesetzt wird CBD gegen viele verschiedenen Beschwerden, welche sich sowohl auf einen körperlichen Ursprung – als auch auf einen psychischen Ursprung zurückführen lassen. Dementsprechend ergeben sich vielfältige Einsatzzwecke.

Welche Wirkung geht von CBD auf den menschlichen Körper aus?

CBD kann die unterschiedlichsten Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Abhängig sind diese Wirkungen unter anderem von der Anwendung und Dosierung. Gelangt CBD in den Körper, so wird dieses grundsätzlich von dem Endocannabinoidsystem verarbeitet. Das Endocannabinoidsystem ist im menschlichen Organismus grundsätzlich für verschiedene Aufgaben zuständig. Unter anderem steuert es verschiedene Ängste und Angstzustände, das Abwehrsystem, die Körpertemperatur, den Schlaf, den Appetit, die Wahrnehmung von Schmerzen und die Stimmungslage. Das Endocannabinoidsystem ist also für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben im menschlichen Organismus zuständig. Es verfügt grundsätzlich über Cannabinoid-Rezeptoren, welche sich überall im Körper befinden. An diese binden sich die Cannabinoide, wenn diese dem Körper zugeführt werden und werden anschließend weiterverarbeitet.

Aufgrund der unterschiedlichen Positionen der Cannabinoid-Rezeptoren, kann CBD unterschiedlich auf den Körper wirken: Zum einen kann der Inhaltsstoff der Hanfpflanze entkrampfend wirken und somit zu einer Entspannung der Muskeln beiführen. Zum anderen kann von CBD eine entzündungshemmende Wirkung ausgehen. Eine schmerzstillende Wirkung kann Cannabidiol ebenfalls auslösen. Diese kann sich zum eine durch eine Linderung von Schmerzen bemerkbar machen. Zum anderen kann diese auch die Schmerzwahrnehmung beeinflussen. Zudem kann CBD blutdrucksenkend wirken und somit die unterschiedlichsten Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben. Auf der psychischen Seite kann von CBD unter anderem eine beruhigende Wirkung ausgehen, welche somit auch als schlaffördernd eingestuft werden kann. Des Weiteren ist auch eine angstlösende Wirkung durch die Einnahme von CBD möglich.

Gegen welche Krankheiten kann die Einnahme von CBD hilfreich sein?

Aufgrund der vielen möglichen Wirkungen von CBD lässt sich der Wirkstoff der Hanfpflanze gegen die unterschiedlichsten Krankheiten oder Beschwerden einsetzen. Den neuesten Studien zufolge kann CBD unter anderem gegen Epilepsie beziehungsweise Verkrampfungen eingesetzt werden. Aufgrund der entspannenden Wirkung wird das Cannabinoid der Hanfpflanze besonders häufig für diese Arten von Beschwerden eingesetzt. Ebenfalls kann CBD gegen sämtliche Entzündungen eingesetzt werden. Dies bezieht sich sowohl auf Entzündungen, welche sich im Körper – oder auf der Haut befinden. Gegen Hauterkrankungen kann CBD ebenfalls eingesetzt werden. Dies kann beispielsweise auch Neurodermitis betreffen. Gegen Allergien und Erkrankungen der Atemwege wie Asthma kann ebenfalls eine positive gesundheitliche Wirkung erfolgen.

Weiterhin kann CBD gegen sämtliche chronische Krankheiten eingesetzt werden. Dazu zählen auch Nervenkrankheiten. Häufig wird CBD auch gegen Morbus Crohn oder ähnliche chronische Krankheiten eingesetzt. Helfen kann CBD sogar bei Hirnschäden. Eine Anwendung gegen Krebs erfolgt ebenfalls teilweise. Auch hier ließen sich innerhalb von Studien positive Testergebnisse feststellen. Darüber hinaus ist der Einsatz von CBD auch gegen Übelkeit und Unwohlsein sowie Appetitlosigkeit möglich. Auf der psychischen Seite kann eine Einnahme unter anderem erfolgen, um Schlafstörungen entgegenzuwirken. Gleiches gilt der Gegenwirkung von Depressionen oder Angstzuständen.

Verschiedene CBD-Produkte und ihre Unterschiede

CBD behält stets die gleiche Struktur bei und wirkt somit auch gleich, jedoch gibt es viele verschiedene CBD-Produkte und so wird der Wirkstoff der Hanfpflanze mittlerweile in Form von Öl, Kapseln, Kristallen, Liquid und Blüten angeboten. Doch, wo liegen eigentlich die Unterschiede und für wen ist welches CBD-Produkt am besten geeignet?

CBD-Öl

Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um Öl, welches CBD enthält. Dieses wird typischerweise aus Faserhanf produziert, und enthält eine Konzentration von weniger als 0,2 % THC. CBD-Öl stellt derzeit das beliebteste CBD-Produkt dar. Das liegt unter anderem an der schnellen Wirkung, welche das Öl aufweist. Auch die einfache Einnahme spricht für das CBD-Öl. Angeboten wird Öl mit Cannabidiol typischerweise mit vielen unterschiedlichen CBD-Konzentrationen. Von 2 % bis 35 % lassen sich hier je nach Hersteller in der Regel die verschiedensten Produkte vorfinden. Es gibt sogar CBD-Öl, welches verschiedene Geschmacksrichtungen aufweist, da einige Anwender den natürlichen Geschmack des Wirkstoffes nicht bevorzugen. Erhältlich ist CBD-Öl typischerweise in einer kleinen Flasche mit Pipette. Diese erlaubt eine einfache Dosierung. CBD-Öl lässt sich darüber hinaus auf die unterschiedlichste Art und Weise weiterverarbeiten und kann somit vielfältig angewendet werden.

Wie wird CBD-Öl hergestellt?

CBD-Öl wird typischerweise aus den Blüten der Hanfpflanze hergestellt. Dazu wird ein Filtrationsprozess angewendet, um das CBD von der Hanfpflanze zu trennen und die Wirkstoffe aus dem Cannabidiol dabei nicht zu zerstören oder zu beschädigen. Für die Filtration oder Extraktion des CBDs werden je nach Hersteller verschiedene Prozesse angewendet. Zum einen kann CBD durch die Anwendung von Hitze von der Hanfpflanze getrennt werden. Zum anderen kann CBD durch die Trockeneisextraktion gewonnen werden. Diese beiden Extraktionen sind zwar günstig, führen allerdings nicht zu einer hohen Qualität. Von guten Herstellern wird daher die CO2-Extraktion angewendet. Hier wird das CBD unter äußerster Vorsicht von den Fasern der Hanfpflanze getrennt, anschließend gereinigt und weiterverarbeitet. Diese Methode zur Extraktion ist zwar teurer, führt aber auch zu einer besseren Qualität. Ein qualitativ hochwertiger Herstellungsprozess sorgt natürlich auch für eine effektivere Wirkung des CBD-Öls. Es sollte bei der Wahl eines CBD-Öls daher stets auf den Prozess zur Filtration oder Extraktion geachtet werden.

Vollspektrum CBD-Öl

Vollspektrum CBD-Öl ist ein besonders hochwertiges CBD-Öl. Es handelt sich hierbei um Öl, bei welchem die Bandbreite der Terpene beibehalten wurde. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass so eine bessere und effektivere Wirkung erzielt werden kann, da einzelne Bestandteile der Hanfpflanze unter Zusammenarbeit stärker wirken. Hier wird auch von dem „Entourage-Effekt“ gesprochen. CBD-Öl mit einem breiten Spektrum oder einem Vollspektrum ist also nicht nur besonders hochwertig, sondern wirkt auch besser.

Wie kann CBD-Öl angewendet werden?

Dank seiner flüssigen Form kann CBD-Öl auf unterschiedliche Arten und Weisen angewendet beziehungsweise eingenommen werden: Am weitesten verbreitet ist hier wohl die orale Einnahme: Mit Hilfe der Pipette, welche mit den meisten CBD-Ölen mitgeliefert wird, kann das Öl hier unter die Zunge geträufelt werden. Dort bleibt es für einige Sekunden, bevor es heruntergeschluckt wird. Das wird bei dieser Art der Einnahme über die Mundschleimhaut und den Magen aufgenommen. Zu einer Wirkung kommt es somit in der Regel nach circa 15 Minuten. Wer den strengen Geschmack des CBD-Öls nicht schmecken möchte, kann auch auf Kapseln zurückgreifen, welche mit dem Öl gefüllt sind.

Weiterhin kann CBD-Öl über Speisen oder Getränke aufgenommen werden. Hier lässt sich dieses einfach zu allen Speisen hinzugeben, zu welchen auch normales Speiseöl hinzugegeben wird. Das betrifft beispielsweise Salate, Kuchen, Nudelgerichte und sämtliche weitere Mahlzeiten. Außerdem kann CBD-Öl in sämtliche Fruchtsäfte gemischt werden, um dieses zu konsumieren. Der Vorteil der Einnahme über Speisen oder Getränke liegt darin, dass auch hier der Eigengeschmack des CBD-Öls unterdrückt werden kann. Zudem ist das CBD-Öl auf diese Art und Weise für Personen mit einem empfindlichen Magen möglicherweise verträglicher.

Welche Dosierung ist für CBD-Öl zu empfehlen?

Pauschal kann die optimale Dosierung von CBD-Öl nicht bestimmt werden. Abhängig ist diese vor allem davon, ob schon Erfahrungen mit CBD bestehen und aus welchen Gründen CBD-Öl eingesetzt wird. Außerdem weist jeder Mensch einen anderen Stoffwechsel auf. Wer gerade mit der Einnahme von CBD-Öl beginnt, sollte sich daher erst einmal herantasten und mit der geringsten vom Hersteller empfohlenen Dosis beginnen. Diese kann nach einigen Tagen gesteigert werden. Eingenommen werden sollte CBD-Öl über den Tag verteilt. So kann das Öl über einen langen Zeitraum wirken. Kontraproduktiv wäre die Einnahme der gesamten Tagesdosis zu einem Zeitpunkt.

CBD-Kapseln

CBD-Kapseln enthalten reguläres CBD-Öl und werden typischerweise oral eingenommen werden. Im Magen lösen sich die Wände der Kapseln auf und das CBD-Öl wird freigesetzt. Der Vorteil liegt somit darin, dass der teilweise strenge Geschmack des CBD-Öls im Mund umgangen wird. Außerdem sind CBD-Kapseln besonders gut zum Reisen geeignet, denn diese versprechen eine schnelle und einfache Einnahme. Die Dosierung von Kapseln mit Cannabidiol ist ebenfalls besonders einfach: Es muss einfach eine bestimmte Anzahl an Kapseln geschluckt werden, um die gewünschte Menge an CBD zu erreichen, wohingegen beim Öl beispielsweise genauer auf die Dosierung geachtet werden muss. Da CBD-Kapseln in den verschiedensten Größen zur Verfügung stehen, variiert der CBD-Gehalt ebenfalls je nach Hersteller. Somit kann jede CBD-Konzentration durch die Einnahme von Kapseln erhalten werden.

Welche Nachteile weisen CBD-Kapseln im Vergleich zu CBD-Öl auf?

Trotz der besonders einfachen und schnellen Einnahme weisen CBD-Kapseln auch Nachteile auf, welche beachtet werden sollten. Diese liegen vor allem in der Wirkung: Aufgrund der Wände der Kapseln, welche sich zunächst auflösen müssen, tritt diese nämlich erst später ein. Wer CBD-Kapseln einnimmt, muss also etwas mehr Geduld mitbringen. Außerdem kann einigen Personen das Schlucken von CBD-Kapseln schwerfallen – je nach Größe und Dosierung.

Wie sollten CBD-Kapseln angewendet und dosiert werden?

CBD-Kapseln werden natürlich ausschließlich oral angewendet und mit einem Schluck Flüssigkeit direkt heruntergeschluckt. Idealerweise sollte mit der Einnahme von CBD-Kapseln dreimal täglich begonnen werden. Zu jedem Zeitpunkt sollte jeweils eine Kapsel eingenommen werden. Die Anzahl der Kapseln beziehungsweise die Häufigkeit der Einnahme kann mit der Zeit natürlich erhöht werden. Generell gilt auch für die CBD-Kapseln, zunächst mit einer schwächeren CBD-Konzentration zu beginnen. Eingenommen werden sollten die CBD-Kapseln idealerweise vor den Mahlzeiten – also auf nüchternen Magen. So kann eine bessere Wirkung erzielt werden. Ein voller Magen sorgt nämlich dafür, dass das CBD langsamer aufgenommen wird und die Wirkung somit herausgezögert wird. CBD ist grundsätzlich fettlöslich. Daher kann es nach der Einnahme von CBD-Kapseln sinnvoll sein, Nüsse oder andere fetthaltige Lebensmittel zuzuführen, um eine effektivere Verwertung des Cannabidiols zu bewirken.

CBD-Liquid

Wie schon zu vermuten ist, handelt es sich bei CBD-Liquid um ein CBD-Produkt, welches perfekt für die E-Zigarette geeignet ist: Wie normales Liquid lässt sich CBD-Liquid in jede E-Zigarette füllen un anschließend verdampfen. Die E-Zigarette beziehungsweise dessen Hersteller spielt dabei keine Rolle. In der Regel sind CBD-Liquids frei von Nikotin – bei Bedarf besteht aber auch die Möglichkeit, Nikotin hinzuzufügen. Mittlerweile werden CBD-Liquids in den verschiedensten Varianten angeboten. So unterscheiden sich diese zum einen in ihrem CBD-Gehalt: Von 2 % bis 10 % CBD sind hier in der Regel alle Varianten erhältlich. Genauso unterscheiden sich die verschiedenen CBD-Liquids in ihren Geschmacksrichtungen. So lässt sich garantiert für jeden Geschmack ein passendes Liquid finden.

Wie reguläre Liquids auch, enthalten CBD-Liquids Glycerin, damit diese verdampfen können. Jeder Hersteller von CBD-Liquid wendet in der Regel andere Inhaltsstoffe bei der Herstellung an beziehungsweise setzt auf andere Standards. Daher sollte beim Kauf eines Liquids mit CBD stets auf eine hohe Qualität geachtet werden. Empfohlen werden können hier sämtliche Liquids europäischer Hersteller, da diese in der Regel einem höheren Qualitätsstandard entsprechen als beispielsweise CBD-Liquid aus China. Es sollte beim Kauf außerdem darauf geachtet werden, dass das CBD-Liquid reines Cannabidiol enthält und zudem im Labor getestet wurde.

Für wen eignet sich CBD-Liquid?

CBD-Liquid eignet sich zum einen für sämtliche Nutzer von E-Zigaretten. So handelt es sich für diese um eine ideale Art der Einnahme von CBD. Genauso eignet sich CBD-Liquid für Personen, welche das Rauchen durch das Dampfen aufgeben möchten und dabei auf CBD setzen möchten. CBD kann nämlich dabei helfen, seine Nikotinsucht zu bekämpfen. Darüber hinaus ist CBD-Liquid natürlich auch für alle Dampf-Liebhaber geeignet, welche CBD in vielfältigster Form dampfen möchten. Da sich in CBD-Liquid in aller Regel kein Nikotin befindet, ist dieses also auch für Personen geeignet, welche Nikotin beim Dampfen in der E-Zigarette vermeiden möchten.

Wie wird CBD-Liquid angewendet?

Die Anwendung von CBD-Liquid ist ganz simpel, denn aufgrund seiner Zusammensetzung ist dieses schon auf die Anwendung in E-Zigaretten ausgelegt. CBD-Liquid kann daher einfach in jede beliebige E-Zigarette gefüllt werden und anschließend wie reguläres Liquid gedampft werden. Genauso wie bei anderen CBD-Produkten, sollte auch bei der Einnahme von CBD-Liquid langsam angefangen werden: Zunächst sollte eine geringe Dosis gewählt werden. Da typischerweise mehrere Züge aus einer E-Zigarette genommen werden, fällt die CBD-Konzentration hier etwas geringer aus als bei anderen CBD-Produkten. Dennoch gibt es auch CBD-Liquids mit größeren CBD-Konzentrationen. Diese sollten erst von Dampfern angewendet werden, welche an CBD gewöhnt sind.

Wirkt CBD-Liquid anders?

CBD-Liquid und CBD-Kapseln werden oral eingenommen und somit hauptsächlich über die Magenschleimhaut absorbiert. Die Wirkung tritt daher mit einer leichten Zeitverzögerung von circa 15 Minuten ein. Wird CBD-Liquid hingegen gedampft, so wird dieses über die Lunge aufgenommen. Daher erfolgt die Wirkung unmittelbar und kann somit auch unmittelbar verspürt werden. Das liegt daran, dass das CBD über die Schleimhaut der Lunge direkt aufgenommen werden kann. Jedoch fällt die Wirkung bei dem Dampfen von CBD-Liquid in der Regel auch etwas kürzer aus als bei der oralen Einnahme diverser anderer CBD-Produkte.

CBD-Kristalle

Ebenfalls mittlerweile von vielen Shops angeboten werden CBD-Kristalle. Wie der Name schon zu vermuten lässt, weisen diese eine kristallförmige Optik auf und entsprechen typischerweise einem bräunlichen Erscheinungsbild. Das liegt daran, dass CBD-Kristalle aus dem Extrakt der Blüten des Nutzhanfes hergestellt werden. Nach der Trocknung des Extraktes aus den Blüten des Nutzhanfes kommt es zu einer kristallinen Form – der Extrakt härtet aus. So sind die CBD-Kristalle lange haltbar und lassen sich auf die verschiedensten Arten konsumieren. Punkten können diese dabei vor allem mit ihrer hohen Reinheit, welche durch den speziellen Herstellungsprozess entsteht. Außerdem weisen CBD-Kristalle eine äußerst hohe CBD-Konzentration von meist 99 % oder mehr auf. Daher wird für die gewünschte Wirkung nur eine geringe Menge der CBD-Kristalle benötigt.

Wie können CBD-Kristalle konsumiert werden?

CBD-Kristalle sind seit einiger Zeit besonders beliebt, denn diese lassen sich auf die unterschiedlichsten Arten konsumieren: Ganz egal, ob oral, per Verdampfer oder im Essen – die Anwendung der CBD-Kristalle ist jeder Person selbst überlassen. So ist mit CBD-Kristallen zum einen der sublinguale Konsum möglich: Oral konsumiert kann die gewünschte Menge an Kristallen einfach unter die Zunge gelegt werden. Da CBD-Kristalle bei Wärme schmelzen, zergehen diese unter der Zunge schon nach wenigen Sekunden von selbst und können somit wie CBD-Liquid angewendet werden: Nach einigen Minuten können die geschmolzenen Kristalle einfach heruntergeschluckt werden.

Zum anderen können CBD-Kristalle in einem speziellen Dampfgerät beziehungsweise „Vaporizer“ verdampft werden. Es muss hier lediglich beachtet werden, dass es sich um ein Gerät handelt, welches das Verdampfen der Kristalle tatsächlich zulässt. Handelsübliche E-Zigaretten sind beispielsweise nicht auf das Verdampfen von Kristallen ausgelegt. Auf der Seite des Dampfens oder Rauchens ist seit einiger Zeit auch das „Dabben“ von CBD-Kristallen beliebt. Hier wird meist ein Glasstück, welches sich in einer Bong befindet erhitzt. Anschließend werden die Kristalle auf das Glasstück gelegt, sodass diese verdampfen und durch die Bong geraucht werden können. Die Wirkung des CBDs erfolgt bei dieser Methode besonders schnell und effektiv.

Darüber hinaus können CBD-Kristalle natürlich auch auf vielfältigste Art und Weise in Speisen – oder zusammen mit Lebensmitteln verarbeitet werden. CBD-Kristalle eignen sich vor allem gut zum Verarbeiten in Lebensmitteln, da diese keinen besonders starken Eigengeschmack aufweisen. Somit können diese beispielsweise in allen Speisen angewendet werden, in welchen Butter oder Öl angewendet wird. Das ist zum Beispiel bei überbackenden Gemüse, Aufläufen, Nudelgerichten und vielen weiteren Speisen der Fall. Ebenso können CBD-Kristalle einfach erhitzt werden und flüssiger Form bestimmten Lebensmitteln wie Joghurt oder Quarkspeisen hinzugemischt werden. Mit süßen Lebensmitteln lassen sich CBD-Kristalle ebenfalls gut kombinieren.

CBD-Blüten

Bei CBD-Blüten handelt es sich um die Blüten des Nutzhanfes, welcher eine THC-Konzentration von 0,2 % enthält und damit auch hierzulande legal ist. Grundsätzlich erlauben CBD-Blüten eine Anwendung auf unterschiedlichste Art und Weise. Es sollten jedoch die aktuellen Gesetze zum Vertrieb von CBD-Blüten beachtet werden.

Sind CBD-Blüten überhaupt legal?

Der Vertrieb von CBD-Blüten in Deutschland an Privatpersonen wird derzeit untersagt und ist somit illegal. CBD-Blüten können daher nicht in Deutschland von Privatpersonen erworben werden. Verstößt ein Händler gegen die Regelung, so kann dies zu teils großen Strafen führen. Daher sollte Vorsicht geboten werden, wenn ein Händler CBD-Blüten anbietet. Gleiches gilt für den Verkauf von CBD-Blüten in der Schweiz. Begründet wird diese Regelung darin, dass eine Züchtung von Nutzhanf ohne Spuren von THC nicht möglich ist. Aufgrund dessen wird durch den Erwerb von CBD-Blüten automatisch gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen.

Wo kommen CBD-Blüten her?

CBD-Blüten enthalten wie alle weiteren CBD-Produkte einen äußerst geringen THC-Gehalt und wirken somit auch nicht berauschend. Typischerweise werden CBD-Blüten aus Nutzhanf hergestellt, welcher unter strengen Bedingungen angebaut wird. Aufgrund der Reinheit der Blüten, werden diese oftmals zur Weiterverarbeitung zu Kosmetikprodukten und Gesundheitsprodukten mit CBD verwendet. Diese Endprodukte sind im Gegensatz zu CBD-Blüten legal erhältlich.

Gibt es Unterschiede zwischen CBD-Öl und Cannabisöl?

Immer wieder kann von CBD-Öl oder Cannabisöl gelesen werden. Ein Unterschied liegt zwischen diesen beiden Ölen jedoch nicht, denn beide Begriffe bezeichnen ein Öl, welches CBD enthält. So verwenden einige Personen den Begriff Cannabisöl, wobei andere Personen auf den Begriff CBD-Öl setzen. CBD-Öl beziehungsweise Cannabisöl wird in aller Regel durch eine aufwendige Extraktion gewonnen, unter welchen das CBD von dem THC getrennt wird und zu einer Paste weiterverarbeitet wird. Diese wird anschließend mit einem Öl – meist Hanföl – vermischt.

Lässt sich CBD-Öl auch selbst herstellen

Tatsächlich ist die Herstellung von CBD-Öl möglich – jedoch nur unter der Verwendung von den Blüten des legalen Nutzhanfes. Zunächst werden die Blüten dazu zerkleinert. Das kann zum Beispiel mit einer kleinen Schere oder einem Messer erfolgen. Anschließend werden die zerkleinerten CBD-Blüten in ein Gefäß gegeben und mit Alkohol übergossen, welcher einen Alkoholgehalt von mindestens 95 % aufweist. Nach 4 Minuten kann das entstandene Gemisch durch ein Kochtuch gefiltert – und in einen Kochtopf gegossen werden. Hier wird dann zusätzlicher Alkohol hinzugefügt, bevor das Gemisch im Kochtopf erhitzt wird. Fängt das Gemisch an zu kochen, so verdampft der Alkohol automatisch bei einer Temperatur von 100 °C. Nun bleibt nur noch das Öl aus dem Nutzhanf im Kochtopf. Dieses kann anschließend mit etwas Hanföl oder einem Öl der Wahl vermischt werden – fertig ist das selbst hergestellte CBD-Öl!