Ashwagandha ▷ indischer Ginseng ▷ ayurvedisches Wundermittel

Ashwagandha ist ein kleines Kraut, das sehr unauffällig ist. Das macht es zu einer besonders großen Überraschung. Es ist sowohl in Afrika als auch in Südostasien anzutreffen, wo man genau über dessen immense Wirkungsweisen Bescheid weiß. Das Ashwagandha Kraut wird bereits seit vielen hundert Jahren angewendet und gilt als fester Bestandteil der indischen Heilkunst Ayurveda. Dort hat es den Ruf eines wahren Wundermittels und wird sehr vielseitig eingesetzt. Nun wird das Kraut auch in Europa immer bekannter und man beschäftigt sich zunehmend mit den positiven Wirkungsweisen von Ashwagandha.

Ashwagandha - Schlafbeere, Winterkirsche oder indischer Ginseng
Es wird besonders gern eingesetzt, wenn ein Patient unter psychischen Problemen leidet, nicht mehr schlafen kann oder von Ängsten geplagt wird. Auch Stress kann damit gelindert werden. Wer Stress hat, hat häufig auch Probleme mit dem Stoffwechsel und eine Gewichtszunahme geht damit einher. Dem kann mithilfe von Ashwagandha entgegengewirkt werden. Auch Probleme mit der Libido gehören dank des Krauts der Vergangenheit an. Es wird sogar darüber berichtet, dass sich Ashwagandha als sinnvolles Hilfsmittel in der Krebsprävention oder der Behandlung von Schilddrüsenproblemen erweisen konnte.

Einen großen Vorteil, den Ashwagandha liefert, ist, dass es sich um ein natürliches Heilmittel handelt. Trotz der vielen positiven Wirkungsweisen ist mit keinerlei Nebenwirkungen zu rechnen, solange das Kraut sachgemäß angewendet wird.

Inhalt

1. Was genau ist Ashwagandha?
2. So wirkt Ashwagandha
3. Empfehlungen bezüglich der Produktauswahl von Ashwagandha
4. Diese Beschwerden lindert das Ashwagandha Kraut
5. Wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung und Einnahme von Ashwagandha
6. Ashwagandha als ayurvedisches Wundermittel – das macht das Kraut so wertvoll

Was genau ist Ashwagandha?

Bei Ashwagandha handelt es sich um ein Nachtschattengewächs. In Deutschland kennt man das Kraut auch unter den Namen Schlafbeere, Winterkirsche oder indischer Ginseng. Übersetzt man den Namen, den es im Sanskrit trägt, erhält man die Bedeutung „Geruch des Pferdes“. Daraus können zwei Schlüsse gezogen werden. Erstens weist die Pflanze tatsächlich einen gewöhnungsbedürftigen Geruch auf und zweitens soll sie dem Menschen die Kräfte eines Pferdes liefern.

Das Kraut bildet kleine Beeren aus, die an Stachelbeeren erinnern. Sie sind von drei bis vier Blättern umgeben, die sie schützen. Die Beeren sind es, die den wertvollen Wirkstoff enthalten.

Die Pflanze selbst kann bis zu 150 cm groß werden oder aber auch 30 cm klein bleiben. Die haarigen Blätter können bis zu 12 cm lang werden, während die Beere selbst nicht einmal einen Durchmesser von einem Zentimeter erreicht. Werden sie getrocknet, färben sie sich in einem blassen Braunton und nehmen eine nierenförmige Gestalt an.

Mittlerweile ist die Pflanze nicht mehr nur in Afrika und Asien zu finden, sondern auch in warmen Ländern Europas wie Griechenland, Italien oder Spanien.

So wirkt Ashwagandha

Ashwagandha wird als Wundermittel für die Rundumbehandlung genutzt. Viele Beschwerden und Krankheiten sollen damit gelindert oder gar vollständig geheilt werden können. Besonders in Ostasien ist die Pflanze aufgrund ihrer kraftgebenden Wirkung ein sehr häufig angewandtes Naturprodukt. In Europa handelt es sich bei Ashwagandha nach wie vor um einen Geheimtipp, den nur die wenigsten kennen.

Bevor mehr darüber gesagt werden kann, was das Kraut bewirkt, ist es sinnvoll, erst einmal zu schauen, welche Stoffe sie enthält. Nicht nur die Beeren, sondern auch die Wurzeln gelten als besonders wertvoll. Die Blätter werden ebenfalls gern genutzt. Allesamt enthalten verschiedenste Wirkstoffe, von denen 5 besonders wichtig sind. Dabei handelt es sich um Fettsäuren, Aminosäuren, Choline, Alkaloide und Withanolide.

Die größte Bedeutung wird den Alkaloiden und den Withanoliden zugesprochen. Sie sind in besonders hoher Konzentration in den Wurzeln der Ashwagandha Pflanze aufzufinden. Welcher der beiden Stoffe genau für die Wirkung von Ashwagandha verantwortlich ist, konnte bisher noch nicht wissenschaftlich aufgeklärt werden.

Man geht allerdings davon aus, dass es nicht den einen Wirkstoff gibt, der für all die positiven Auswirkungen verantwortlich ist. Man vermutet, dass das besondere Zusammenspiel mehrerer Wirkstoffe dafür verantwortlich ist. Genau das ermöglicht angeblich die vielseitige Anwendbarkeit des Naturprodukts.

Auch wenn bisher keinem Inhaltsstoff die Hauptwirkung zugesprochen wird, geht man davon aus, dass die Withanolide einen besonders großen Beitrag dazu leisten, denn sie sind in sehr hoher Konzentration in der Pflanze enthalten. Wer ein Ashwagandha Produkt erwerben möchte, sollte also darauf achten, dass der Anteil der Withanolide darin möglichst hoch ist. So können geringere Dosierungen gewählt werden und das Produkt ist kurz nach dem Kauf nicht schon wieder leer. In der Regel sind Withanoloid Gehälter von 2,5 bis 10 % erhältlich.

Die indische Heilkunst Ayurveda

Im Rahmen von Ayurveda setzt man ausschließlich auf natürliche Heilmittel, um die Energien und Säfte des Körpers stets in Einklang zu halten. Nur so kann der Körper gesund bleiben. Natürlich darf auch Ashwagandha mit seinen vielfältigen Wirkungsweisen dabei nicht fehlen. In Europa wird Ayurveda als alternative Heilmethode angesehen, während sie in Indien, Nepal und Sri Lanka als gleichwertige Alternative zur Schulmedizin gelehrt und praktiziert wird.

Im Rahmen der ayurvedischen Lehren gilt Ashwagandha als Pflanze sattvischer Natur. Wer sie konsumiert, wird also ruhiger und kann klarere Gedanken fassen. Körper und Geist werden gleichermaßen behandelt, sodass eine stetige Balance herrscht und Emotionen nicht aus dem Ruder geraten.

Man bezeichnet Ashwagandha oftmals als Wunderbeere, denn sie kann besonders vielfältig eingesetzt werden. Doch ihre Hautaufgabe in der Ayurveda ist die Beseitigung von Stress. Stress ist der Auslöser vieler psychischer und physischer Probleme, weshalb er gelindert werden muss.

Ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Lehren sind die drei Doshas. Es findet eine Einteilung bezüglich der Problemverursacher statt. Sie können sowohl Kapha und Pitta als auch Vata zugeordnet werden. Ashwagandha wirkt vor allem bei Problemen, die Vata angehören. Diese Kategorie enthält alles, was Auswirkungen auf die Bewegungsabläufe hat. Widmet man sich dieser Dosha genauer, können Belastungen, egal ob physischer oder psychischer Natur, besser gemeistert werden.

Wer Probleme bezüglich Vata hat, merkt das hauptsächlich daran, dass er schlecht schläft, sich über viele Dinge sorgt, emotional verstimmt ist oder sogar von Angstattacken heimgesucht wird. Physisch zeigen sich Verstimmungen beispielsweise durch Muskelzucken oder Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt.

Sucht eine Person in diesen Fällen Hilfe und vertraut der Kraft von natürlichen Heilmitteln, kann also auf Ashwagandha zurückgegriffen werden.

Das weite Wirkungsspektrum des Krauts Ashwagandha

Wie gerade im Rahmen der ayurvedischen Lehre erklärt, wird Ashwagandha vor allem bei Stress eingesetzt, um die damit einhergehenden physischen und psychischen Probleme zu beheben. Der Anwender soll somit resistent gegenüber Stress werden, denn Ashwagandha verhilft ihm zu einer verstärkten Widerstandskraft bezüglich Stressoren.

Zudem wird Ashwagandha häufig eingesetzt, wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Die Pflanze soll die Fruchtbarkeit fördern und auch aphrodisierend wirken. Die Libido steigt bei Männern und auch bei Frauen merklich an.

Sogar als Verjüngungsmittel findet Ashwagandha Anwendung. Es soll das Gedächtnis schützen, sodass der Anwender auch im Alter noch einen scharfsinnigen Verstand und ein gutes Denk- und Merkvermögen aufweist.

Zur Anwendung wird das Ashwagandha Kraut häufig zu einem Extrakt weiterverarbeitet. Es kann auf entzündete Hautstellen oder auch Verletzungen aufgetragen werden. Zudem schafft es bei Furunkeln und anderen Hauterkrankungen Abhilfe. Wer sein Immunsystem stärken möchte oder an zu niedrigem Blutdruck leidet, kann ebenfalls von der vielfältigen Wirkung von Ashwagandha profitieren.

Auch in Europa werden mittlerweile immer mehr Studien durchgeführt, um herauszufinden, wie genau sich Ashwagandha auf den menschlichen Körper auswirkt. Demzufolge erfreut es sich auch hier immer größer werdender Bekanntheit.

Empfehlungen bezüglich der Produktauswahl von Ashwagandha

Ashwagandha kann in drei verschiedenen Darreichungsformen erworben werden. Dazu zählen Pulver, Tabletten die daraus gepresst werden, Tropfen und auch Kapseln.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, was alles darin enthalten ist. Idealerweise enthält das Präparat ausschließlich reines Ashwagandha Pulver aus der Wurzel. Befindet sich beispielsweise zusätzlich Reispulver darin, ist von dem Produkt abzuraten.

Wer sich für Tropfen entscheidet, sollte darauf achten, dass kein Alkohol hinzugefügt wurde.

Ein Blick auf die Plattform des Versandhändlers Amazon zeigt, dass die Bestseller bezüglich Ashwagandha von der Firma MoriVeda stammen. Sie stellen sowohl Ashwagandha Kapseln und Tabletten als auch Pulver her. Eine Kapsel enthält 600 mg des Wirkstoffs, während eine Tablette einen Gehalt von ganzen 100 mg aufweist.

Sämtliche Produkte, die dieser Hersteller anbietet, enthalten 100 % Ashwagandha Pulver, das aus der Wurzel der Pflanze gewonnen wurde. Die Kapselhüllen sind zudem auf rein pflanzlicher Basis, weshalb auch Veganer getrost darauf zurückgreifen können. Zudem wird eine Garantie ausgesprochen, dass während des Herstellungsprozesses keinerlei Füllstoffe hinzugefügt wurden. Es kommen laut eigenen Aussagen ausschließlich natürliche Stoffe zum Einsatz.

Wer Ashwagandha Pulver von MoriVeda konsumieren möchte, sollte laut Hersteller ein- bis zweimal täglich jeweils einen Teelöffel einzunehmen. Das Pulver kann in einem Glas Wasser oder Saft aufgelöst, mit Jogurt vermischt oder in einen Smoothie gegeben werden.

Die Ashwagandha Produkte von MoriVeda werden als wirksames Nahrungsergänzungsmittel kategorisiert. Die Firma legt großen Wert darauf, besonders hochwertige Produkte herzustellen und dem Käufer somit beste Qualität zu liefern. Die verwendeten Rohstoffe stammen von Farmen, die regelmäßig vom US Standard for Organic Food, kurz USDA, geprüft werden. So kann gewährleistet werden, dass auch während des Anbaus keinerlei chemische Substanzen zum Einsatz kommen.

Sucht man bei Amazon nach dem Ashwagandha Präparat, das am häufigsten auf dieser Plattform verkauft wurde, stößt man auf die Tinktur der Firma Nature’s Answer. Sie stellt hauptsächlich Ashwagandha Pulver und Tabletten her. Allerdings weisen diese Produkte weniger Bewertungen auf als die von MoriVeda. Nichtsdestotrotz zeigt die Suche, dass es kein Problem ist, Ashwagandha online zu erwerben.

Diese Beschwerden lindert das Ashwagandha Kraut

Dass Ashwagandha beruhigend wirkt und sogar die Libido und die Fruchtbarkeit steigern kann, wurde bereits erwähnt. Doch das Heilkraut kann noch viel mehr. Eine Vielzahl von Studien belegt weitere wertvolle Wirkungsweisen, die im Folgenden näher vorgestellt und erläutert werden.

Ashwagandha gegen Stress und seine Folgen

Die Wirkungsweise bezüglich der Stresssymptome wurde bereits angesprochen. Wer Ashwagandha in hochkonzentrierter Form zu sich nimmt, wird was Stress angeht, deutlich widerstandfähiger. Es wurden verschiedene Studien durchgeführt, in denen sich zeigte, dass die Teilnehmer, die Ashwagandha einnahmen von einer Verbesserung der eigenen Lebensqualität berichteten und sich auch an einem höheren Selbstwertgefühl erfreuten.

Stress ist ein Phänomen, das nahezu jeden betrifft und das zeitweise in großem Ausmaß. Synthetische Arzneimittel, die zur Linderung angeboten werden, ziehen häufig eine Vielzahl von möglichen Nebenwirkungen nach sich. Bei Ashwagandha ist das nicht der Fall, denn mit Naturprodukten kann der Körper viel besser umgehen. Das gilt als großer Vorteil der Anwendung des Heilkrauts.

Mit Ashwagandha Depressionen und Angststörungen mindern

Auch im Bereich Depressionen und Angststörungen wurden bezüglich Ashwagandha Studien durchgeführt, die durchaus positive Ergebnisse erzielten. Sie ergaben, dass das Kraut selbst mit synthetischen Arzneimitteln, die in diesem Fall sehr häufig verschrieben werden, mithalten kann. Ashwagandha könnte sie also durchaus ersetzen und somit eine gänzlich unbedenkliche Behandlungsmethode darstellen.

Im Rahmen einer dieser Studien wurden 87 Patienten, die unter Angststörungen leiden, 3 Monate lang getestet. Ihnen wurde zweimal pro Tag eine Dosis von jeweils 300 mg des Ashwagandha Extraktes zugeführt. Eine zweite Gruppe erhielt zum Vergleich ein Placebo. Die Teilnehmer, die tatsächlich Ashwagandha einnahmen, berichteten tatsächlich von weniger Angstattacken. Hinzu kam sogar, dass sie sich besser konzentrieren konnten und sich wacher fühlten. Auch das Stressgefühl nahm deutlich ab. Der Unterschied zu der Gruppe, die Placebos einnahm, war deutlich.

Ashwagandha reguliert die Funktion der Schilddrüse

Über- und Unterfunktionen der Schilddrüse sind weiter verbreitet, als man annehmen mag, denn viele Betroffenen sind sich dieser Sache häufig gar nicht bewusst. Sie verspüren, je nach Art der Fehlfunktion, verstärkte Müdigkeit oder Unruhe oder nehmen plötzlich stark zu oder ab, ohne die Ursache zu hinterfragen.

Ashwagandha enthält Adaptogene. Sie regulieren die Arbeit der Schilddrüse und schaffen Abhilfe. Wie genau die Adaptogene arbeiten, konnte bisher noch nicht geklärt werden aber es wurde nachgewiesen, dass sie dabei helfen, den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Auch wer unter einer Entzündung der Schilddrüse leidet, kann von der Wirkung des Ashwagandha Krauts profitieren.

Ashwagandha als Unterstützung im Kampf gegen Krebs

Wer an Krebs erkrankt, muss sich in vielen Fällen einer komplexen Chemotherapie unterziehen, die dringend notwendig ist. Kein natürliches Heilmittel kann diese Behandlungsmethode ersetzen. Allerdings gibt es Pflanzen, die unterstützend herangezogen werden können, um Begleiterscheinungen zu mindern. Dazu zählt auch Ashwagandha.

Im Rahmen einiger Studien konnte sogar gezeigt werden, dass Ashwagandha tumorhemmend wirken kann. Man geht davon aus, dass das Kraut dafür sorgt, dass sich die mutierten Zellen nicht weiter duplizieren können. So wird der weiteren Ausbreitung des Krebses entgegengewirkt. Besonders bei der Behandlung von Lunge-, Darm-, Brust und Magenkrebs konnte sich Ashwagandha bereits als wirksamer Helfer erweisen.

Während einer Chemotherapie wird vor allem das Immunsystem sehr stark belastet und benötigt so viel Unterstützung wie möglich. Ashwagandha wirkt antioxidativ und fördert somit die körpereigenen Abwehrkräfte. Man geht davon aus, dass das womöglich der Grund ist, warum die Ausbreitung des Krebses gehemmt werden könnte.

Mit Ashwagandha zu mehr Ausdauer und Widerstandkraft

Wie bereits erwähnt, unterstützt Ashwagandha die Funktion des Gehirns und erhält sie so lange wie möglich aufrecht. Da es zudem gegen Schmerzen eingesetzt werden kann, ist der Körper in der Lage, stärkeren Belastungen standzuhalten. Die Pflanze verleiht dem Körper mehr Energie und beruhigt ihn gleichzeitig. Das sorgt für eine bessere Konzentrationsfähigkeit, mehr Motivation und auch Ausdauer. Hinzu kommt, dass die beanspruchten Gelenke und Muskeln im Anschluss weniger schmerzen.

Mithilfe Ashwagandha länger fit im Kopf bleiben

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Ashwagandha zu einer verbesserten kognitiven Fähigkeit beiträgt. Es wurden bereits Kinder getestet, die Lernprobleme haben, da sie an einer Gedächtnisschwäche leiden. In diesen Fällen konnte sich der Einsatz von Ashwagandha bereits als wirksam erweisen. Daher nimmt man an, dass auch dem altersbedingten Gedächtnisverlust mithilfe des Krauts entgegengewirkt werden kann.

Wer bereits Ashwagandha konsumiert hat, wird gemerkt haben, dass es plötzlich viel einfacher ist, sich zu konzentrieren, denn das Gedächtnis konnte besser arbeiten. Hinzu kommt die entspannende Wirkung des Krauts. Diese Entspannung ist nötig, damit das Langzeitgedächtnis besser arbeiten kann.

Ashwagandha bei unerfülltem Kinderwunsch

Sowohl auf Frauen als auch auf Männer wirkt Ashwagandha libidofördernd. Bei Männern zeigt sich allerdings noch ein anderer Vorteil, denn das Kraut kann bei sexueller Dysfunktion helfen. Da es eine beruhigende Wirkung hat, kann sich der Betroffene besser entspannen, denn häufig ist Stress an der Potenzstörung schuld. Liegt der Sache ein Testosteronmangel zugrunde, kann Ashwagandha ebenfalls Abhilfe schaffen, denn es erhöht die Produktion dieses Hormons. Zudem ist es in der Lage, die Bildung von Spermien anzuregen.

Leber und Darm schützen dank Ashwagandha

Bezüglich der Wirkungsweise von Ashwagandha wurden auch Ratten zu Studienteilnehmern erklärt. An ihnen testete man, inwiefern sich die Pflanze auf verschiedene innere Organe auswirkt. Es zeigte sich, dass der Gehalt an Gallensäure deutlich verringert werden konnten. Ashwagandha kann also bei Reizdarm, Darmgeschwüren und auch rektalen Blutungen Linderung verschaffen, was eine Vielzahl von Erfahrungsberichten bestätigt.

Ashwagandha für starke Knochen

Studien ergaben, dass die Einnahme von Ashwagandha die Knochenbildung anregt. Wer also beispielsweise einen Knochenbruch erlitten hat, kann genau von dieser Wirkungsweise profitieren und sich an einer schnelleren Heilung erfreuen. Es konnte festgestellt werden, dass die Studienteilnehmen, die Ashwagandha zu sich nahmen, einen höheren Kalziumgehalt im Körper aufwiesen. Dieser Mineralstoff ist sehr wichtig, wenn es darum geht, die Knochen zu stärken und deren Regeneration zu ermöglichen.

Bei Tests mit Mäusen konnte gezeigt werden, dass deren Knochenverlust verhindert werden kann.

Mit dem Heilkraut Ashwagandha das Gewicht reduzieren

Die Ashwagandha Pflanze regt nachweislich den Stoffwechsel an. So kann der Körper nicht nur wichtige Nährstoffe besser aufnehmen, sondern auch Giftstoffe und Fettzellen schneller abtransportieren. Daraus resultiert ein Gewichtsverlust. Wer Probleme mit der Verdauung hat, kann ebenfalls von der regulierenden Wirkung der Pflanze profitieren.

Wichtige Hinweise zur richtigen Dosierung und Einnahme von Ashwagandha

Ashwagandha kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden. Sie ist in Form von Pulver, Tabletten, Kapseln und Tinkturen erhältlich und auch das Brühen von Tee ist möglich.

Wer Pulver einnehmen möchte, sollte zweimal am Tag etwa 400 bis 500 mg einnehmen. Das entspricht jeweils etwa einem Teelöffel. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Es kann schlichtweg in einem Glas Wasser aufgelöst werden oder anderen Getränken oder Speisen nach Wahl hinzugefügt werden, vorausgesetzt, es lässt sich darin gut vermengen.

Bei Tabletten und Kapseln sollte die gleiche Dosierung gewählt werden. Sie werden ganz einfach mit etwas Flüssigkeit geschluckt.

Wie genau Tinkturen dosiert werden sollten, ist davon abhängig, für welche Konzentration sich der Konsument entschieden hat. Eine Spanne von 20 bis 60 Tropfen täglich ist im Rahmen des Möglichen.

Teeliebhaber können sich Ashwagandha in Pulverform zunutze machen. Ein Teelöffel des Produkts ist ausreichend für einen halben Liter des Heißgetränks. Es sollte auf dem Herd zubereitet werden. Sobald das Wasser kocht, kann das Pulver hinzugegeben werden. Das Gemisch kocht dann weitere 10 Minuten und der Topf kann von der Herdplatte genommen werden. Nun benötigt der Tee noch weitere 30 Minuten Ziehzeit und ist dann bereit zum Verzehr. Es werden täglich etwa 400 bis 500 ml des Tess empfohlen.

Des Weiteren ist es möglich, mithilfe der Tinktur einen Sud herzustellen. Dazu sind zusätzlich Öl und Honig notwendig. Je nach Konzentration der Tinktur sollten auch hier 20 bis 60 Tropfen verwendet werden.

Wichtig zu erwähnen ist, dass Ashwagandha im Normalfall zwar keine Nebenwirkungen hervorruft aber dennoch in Maßen zu genießen ist. Wer das gewählte Präparat deutlich zu hoch dosiert, kann mit Magenkrämpfen und Durchfall rechnen.

Werdenden Müttern sollte dringend von der Einnahme von Ashwagandha abgeraten werden! Die Gefahr, dass eine Fehlgeburt hervorgerufen wird, kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem ist vom gleichzeitigen Konsum von Alkohol oder angstlösenden Medikamenten abzusehen, solange Ashwagandha eingenommen wird.

Generell sollte darauf geachtet werden, dass das gewählte Ashwagandha Präparat aus biologisch einwandfreiem Anbau stammt. Nur so kann gewährleistet werden, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung

Wer noch nie Ashwagandha konsumiert hat, muss seinen Körper erst einmal an den Wirkstoff gewöhnen und prüfen, wie er darauf reagiert. Zu Beginn werden maximal 500 mg pro Tag empfohlen. Nach 3 Tagen kann die Dosis jeweils erhöht werden. Die maximale Dosierung sollte 1.500 mg nicht überschreiten. Sollte der Körper mit Unverträglichkeiten oder anderen unerwünschten Erscheinungen auf die Einnahme reagieren, sollte die Dosierung wieder reduziert oder die Einnahme komplett unterbrochen werden. Sobald die Beschwerden wieder verschwunden sind, kann wieder langsam mit dem Konsum begonnen werden.

Ashwagandha als ayurvedisches Wundermittel – das macht das Kraut so wertvoll

Wie aufgezeigt werden konnte, deckt Ashwagandha ein großes Feld ab. Es behandelt eine Vielzahl von Beschwerden und ist dank seiner unterschiedlichen Darreichungsformen vielseitig anwendbar. So hat jeder Konsument die Möglichkeit, das Präparat zu wählen, mit dessen Einnahme und Dosierung er am besten zurechtkommt.

Auch in Europa werden zunehmend Studien und Untersuchungen durchgeführt, sodass man sich vielleicht auch hierzulande bald stärker an den heilsamen Wirkstoffen der Pflanze bedienen kann. Vor allem für Personen, die häufig unter großem Stress stehen, kann sich die Einnahme von Ashwagandha als sehr wertvoll erweisen, um besser entspannen zu können und Folgeerscheinungen zu mindern.