Vitamin D – Das Sonnenhormon – Alle Infos

Vitamin D hält viele Stoffwechselfunktionen im Körper am Laufen. Es wird für die Aufnahme von Kalzium und Phosphor gebraucht, um die Knochen zu festigen. Das sind noch nicht alle positiven Eigenschaften des Vitamins, welches einem Hormon ähnlich ist.

Vitamin D tanken in der Sonne

Wenn die Sonne auf die Haut trifft, bildet der Körper das Vitamin D zum größten Teil selbst. Die Sonne ist aber in der Winterzeit wenig vorhanden, sodass viele Menschen Mangelerscheinungen haben. Die Versorgung mit Vitamin D durch die Nahrung ist nur bedingt erfolgreich, daher lohnt sich ein entsprechendes Präparat. Eine ärztliche Abklärung für weitere Infos ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Was ist Vitamin D?

Vitamin D trägt den Beinamen Sonnenhormon. Das kommt nicht von ungefähr, denn Vitamin D ist gar kein echtes Vitamin, da sich Vitamine nicht selbst im Körper bilden können und deshalb mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Das fettlösliche Vitamin kann selbst im Körper gebildet werden, wenn die Haut genug Sonnenlicht abbekommt. Deshalb ist Vitamin D als Hormon zu betrachten. Eigentlich wäre die Bezeichnung Vorstufe zum Hormon passend, da es im Körper in ein Hormon umgewandelt wird. Dieses wird Calcitriol genannt und ist als aktive biologische Variante von Vitamin D zu betrachten. Im Winter fühlen sich viele Menschen müde und schlapp, was auf einem Mangel an Vitamin D zurückzuführen ist. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, helfen Tabletten und Kapseln mit Vitamin D. Auf diesem Weg kann nicht nur das körperliche, sondern auch das geistige Wohlsein gesteigert werden.

Bei Vitamin D handelt es sich um einen Sammelbegriff für eine Gruppe bon fettlöslichen Vitaminen. Darunter fällt Vitamin D3, auch genannt Cholecalciferol. In der Niere und der Leber wird es in Calcitriol, ein aktives Hormon, umgewandelt. Der Körper ist in der Lage das Vitamin D3 in Calcifediol, eine Speicherform des Vitamin D3, umzuwandeln. Dieser Stoff ist auch unter den Bezeichnungen 25-OH-Vitamin D oder Hydroxy-Vitamin D bekannt.

Zur Gruppe des Vitamin D gehört auch Vitamin D2, auch genannt Ergocalciferol. Dieses wird im Körper zu Vitamin D3, welches besser wirkt.

Wie entsteht Vitamin D?

Vitamin D entsteht im Körper durch die Hilfe der UVB-Strahlung der Sonne. Der Enstehungsort ist die Haut, dem Ort der körpereigenen Vitamin D-Produktion.

Das Vitamin D wird aus Vorstufen hergestellt, dem Provitamin D3, welches aus dem Cholesterin in der Leber entsteht. Dieses Provitamin D3 wird in Prävitamin D3 umgewandelt, was durch die UVB-Strahlung der Sonne in Vitamin D3 umgewandelt wird. In diesen Fall nutzt der Körper die eventuell vorhandenen Vorräte an Calcifediol, einer Art von Vitamin D3. Diese Vorräte sind hauptsächlich im Muskel- und Fettgewebe.

In den hiesigen Breitengraden ist die winterliche Sonneneinstrahlung aber zu schwach für eine bedarfsdeckende Produktion von Vitamin D über die Haut.

Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ist eine Dosierung von 20 µg am Tag empfehlenswert. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nur 10 bis 20 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin D mit der Nahrung aufgenommen werden und die anderen 80 bis 90 Prozent über das Sonnenlicht. Aus diesem Grund ist die Einnahme von Präparaten mit Vitamin D ratsam.

Welche Aufgaben hat Vitamin D im Körper?

Vitamin D ist für viele Funktionen des menschlichen Stoffwechsels zuständig. Es sorgt für ein geregelte Aufnahme von Phosphor und Kalzium und ist somit förderlich für feste Zähne und Knochen. Aus diesem Grund ist es auch für die Bildung und Heranreifung der Knochenstammzellen zuständig. Der Kalziumspiegel des Blutes wird durch das Hormon in einen normalen Bereich gebracht. Deshalb geht ein Vitamin D-Mangel häufig mit einem geringen Kalziumwert einher. Vitamin D unterstützt außerdem den Muskelaufbau, denn nur in genügender Menge können sich die Muskelfasern gut entwickeln. Die Einnahme von Vitamin D verursacht bei sachgemäßer Anwendung keine Nebenwirkungen, denn dafür muss es über eine lange Zeit sehr hoch dosiert werden.

Vitamin D Mangel

Jeder Mensch kann von einem Vitamin D-Mangel betroffen sein. Es gibt aber Personengruppen, die einen höheren Bedarf an diesem Vitamin haben, welcher auf ihrer Lebensweise oder Genetik beruht und sie deshalb einem höheren Mangelrisiko ausgesetzt sind. Zu diesen Menschen zählen:

Sportler

Sportler haben einen höheren Bedarf an Vitamin D und sind deshalb häufiger von einem Mangel betroffen. Ihr vermehrtes Bewegungspensum lässt den Körper wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Nährstoffe verbrauchen. So können Sportler ihren Bedarf an Vitamin D nicht mit Lebensmitteln decken, besonders, wenn sie sich kaum in die Sonne begeben. Sportler sollten Präparate mit hochdosiertem Vitamin D einnehmen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Säuglinge

Ein Vitamin D-Mangel bei Säuglingen tritt besonders während der Stillzeit auf. Der Bedarf kann häufig nicht allein durch die Muttermilch gedeckt werden. Der Vitamin D-Gehalt in der Muttermilch ist abhängig vom Vitamin D-Spiegel der Mutter. Für stillende Mütter kann es wichtig sein, hochdosiertes Vitamin D einzunehmen, was aber zuerst mit dem Arzt besprochen werden sollte, auch in Hinblick auf die Auswirkungen auf das Baby. So wird sichergestellt, dass das Baby nicht geschädigt wird und das Präparat auch nicht überdosiert wird.

Senioren

Ältere Menschen sind deutlich häufiger von einem Mangel an Vitamin D betroffen. Die Haut altert und kann aus der Sonneneinstrahlung nicht mehr so gut Vitamin D bilden. Senioren halten sich dazu noch öfter im Innenbereich auf. Spezialpräparate helfen den Senioren beim Vorbeugen oder bei der Umkehrung eines Vitamin D-Mangels.

Menschen mit dunkler Haut

Wenn das Farbpigment Melanin in großer Menge in der Haut vorhanden ist, ist die Haut weniger dazu fähig Vitamin D aus dem Sonnenlicht zu bilden. Auch wenn sich diese Personen oft im Sonnenlicht aufhalten, sind sie anfällig für Mangelerscheinungen. Menschen mit dunkler Haut sollten regelmäßig ihren Vitam D-Spiegel im Blut prüfen lassen. So wird ein eventueller Mangel an Vitamin D rechtzeitig erkannt und kann behoben werden.

Menschen mit entzündlichen Erkrankungen des Darms

Vitamin D ist fettlöslich und der Darm kann es nur aufnehmen, wenn er in der Lage ist, Fette aus Nahrungsmitteln zu absorbieren. Diese Fähigkeit ist bei Menschen mit entzündlichen Erkrankungen des Darms teilweise eingeschränkt. Ist das der Fall, werden unterstützende Präparate benötigt. Für die Störung der Fettresorption gibt es einige Ursachen, aber alle Leiden nehmen Einfluss auf die Tätigkeit des Darms. Darunter zählen zum Beispiel Lebererkrankungen, Morbus Crohn, Zöliakie, Colitis ulcerosa oder Mukoviszidose.

Bei diesen Krankheiten ist die Vitaminaufnahme gestört und viele Betroffene nehmen dabei automatisch weniger Nahrungsmittel mit Vitamin D zu sich. Ärzte oder Ernährungsberater können dabei helfen, Mangelerscheinungen zu verhindern, indem sie die Patienten beziehungsweise Kunden auf die richtige Dosierung einstellen.

Menschen mit Adipositas oder mit einem Magenbypass

Wenn der Body-Mass-Index einen Wert über 30 ergibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Vitamin D-Gehalt im Blut niedrig ist. In diesem Fall ist hochdosiertes Vitamin D notwendig, um dem Mangel entgegenzutreten. Anfangs kann eine Dosierung von 20.000 IE benötigt werden. Die Adipositas verursacht keine Einschränkung der Aufnahme von Vitamin D. Das Unterfettgewebe ist bei fettleibigen Menschen mit einem großen Anteil vorhanden, welches verstärkt Vitamin D aufnimmt und dessen Abgabe in den Blutkreislauf verändert.

Menschen mit Magenbypass benötigen ebenfalls eine hohe Dosis Vitamin D, da bei ihnen auch mit der Zeit ein Mangel auftreten kann. Bei der Magenbypass-Operation wird der Dünndarm im oberen Bereich abgeklemmt und an dieser Stelle wird Vitamin D aufgenommen. Die Aufnahme durch die Nahrung ist also nicht mehr ausreichend und ew sind Präparate in einer hohen Dosierung notwendig.

Welches ist das beste Vitamin D?

Um ein wirksames Vitamin D-Präparat zu erhalten, darf es nur hochwertige Wirkstoffe enthalten. Diese Kriterien müssen beim Kauf eines Produkts erfüllt sein:

Vitamin D3 oder eine vegane Sorte dieses Vitamins sind ideal.

Vitamin K2 sollte am besten in Form von All-Trans MK7 100 Prozent vorliegen, denn alle anderen Varianten dieses Vitamins sind weniger wirksam.

Wenn im Präparat Magnesium oder Kalzium enthalten ist, ist Vitamin K2 in mikroverkapselter Form besser.

Vitamin D3 sollte idealerweise in Form von Öl, ölhaltigen Kapseln oder normalen Kapseln eingenommen werden.

Die Dosierung von Vitamin D3 ist abhängig vom Bedarf der jeweiligen Person. Die Dosierung von Vitamin K2 beträgt zwischen 100 und 300 µg pro Dosis Vitamin D3.

Ein Präparat sollte frei von unsicheren oder schädlichen Zusatzstoffen sein, wie beispielsweise Magnesiumstearat.

Bei Öl kn Tropfenform sollte es sich um ein echtes MCT-Öl handeln. Unreine Öle zerstören das Vitamin.

Im Idealfall wurde der Vitamingehalt im Labor geprüft. Er sollte stets am Präparat gemessen werden und nicht an den verwendeten Rohstoffen, da durch den Herstellungsprozess Verluste entstehen.

Ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis ist wichtig. Die Qualität sollte hoch sein, dennoch sollte der Preis nicht zu hoch sein. Die realen Kosten werden oft nach dem Inhalt der Präparate bemessen.

Es sollte darauf geachtet werden, das das Produkt über eine sichere Verpackung verfügt. Glasbehälter sind stabil und umweltfreundlich.

Die enthaltenen Stoffe dürfen keine Gentechnik enthalten. Eine Information kann beim Hersteller erfragt werden.

Die Wirkstoffe sollten aus Europa oder den USA stammen. Das bietet hohe Sicherheitsstandards und eine gute Qualität.

Welche Produkte sind besonders hochwertig?

Vitamin D3 mit Kokosöl

Vitamin D3 mit Kokosöl ist von sehr guter Qualität. Es enthält natürliches Aroma aus der Orange und riecht angenehm. Das Präparat beinhaltet das Vitamin mit dem Namen Cholecalciferol, was eine Vorstufe dieses Vitamins ist. Das Mittel ist frei von Allergenen und enthält nur beste Inhaltsstoffe. Ein Tropfen beinhaltet 800 IE Vitamin D3. Die Flasche ist vor jeder Anwendung zu schütteln.

SuperVitamin Kombi D3/K2

Dieses Produkt sorgt für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 und K2. Es besteht aus 3 Flaschen. Mit diesem Artikel stellen In einem Tropfen sind 800 IE Vitamin D3 enthalten, deshalb reicht das Präparat eine ganze Weile.

Weiterhin enthält es Pflanzenöle, welche den Körper mit ungesättigten Fettsäuren versorgen. Vitamin D3 ist sehr verträglich für die meisten Menschen. Vom Vitamin K2 reicht ein Tropfen am Tag aus, um den Bedarf abzudecken. Die Substanz enthält reichhaltige Öle, welche die Aufnahme in den Blutkreislauf erleichtern. Nebenbei hat es einen angenehmen Geschmack und kann in Reinform oder mit etwas Wasser eingenommen werden.

Liposomales Vitamin K2/D3

Das Produkt ist ein Vitamin D3, welches mit Phospholipid ummantelt ist. Der Darm erkennt diese Substanz nicht, sodass das Vitamin D3 nahezu vollständig ins Blut gelangt. Die Aufnahme wird damit verbessert. Bei Problemen mit der Resorptiin von Wirkstoffen- ist dieses Produkt geeignet. Es schmeckt gut und kann mit Waser oder pur eingenommen werden und eignet sich für Personen aller Altersstufen. Allergene sind nicht enthalten. Bei Einnahme wird nicht nur Vitamin D3 aufgenommen, sondern auch Vitamin K2.

Vitamin D hilft gegen welche Beschwerden?

Ein Mangel an Vitamin D ist an einigen Symptomen erkennbar. In den Herbst- und Wintermonaten leiden einige Menschen darunter. Der Mangel an Sonnenlicht ist dabei nur ein Faktor. Ein Arzt kann die richtige Dosierung ermitteln, wodurch eine Überdosierung vermieden wird. Vitamin D hilft gegen die nachfolgenden Beschwerden:

Schlappheit und Müdigkeit

Ein Mangel an Vitamin D macht sich oft in erster Linie durch Müdigkeit bemerkbar. Betroffene Personen fühlen sich schlapp und können das Bett am Morgen nur schwer verlassen. Das Gefühl bleibt oft den ganzen Tag. Dabei ist der Gehalt an Vitamin D im Blut nicht immer stark im Keller und trotzdem treten die Symptome auf. Bereits im jungen Alter kann diese Schlappheit auftreten und die er Gehalt an D-Lebensqualität beeinträchtigen. Besonders gefährdet sind Menschen, die in stresslastigen Berufen arbeiten und sich vorwiegend im Innenbereich aufhalten. Ein Beispiel sind Pflegekräfte, bei denen ein Vitamin D-Mangel bis zu 90 Prozent auftritt. Bei diesen Faktoren ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Schlechte Stimmung

Eine schlechte Stimmung ist ebenfalls ein Symptom des Mangels an Vitamin D. Wenn das Hormon fehlt kann es sich in manchen Fällen an Depression bemerkbar machen. Bei einem vorwiegenden Vorkommen in den Wintermonaten kann ein Arzt auf Vitamin D-Mangel testen. Laut Studien weisen Probanden mit Depressionen in der Regel einen niedrigeren Vitamin D-Wert auf. Mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln kann eine schlechte Stimmung abgemildert werden.

Knochendichte ist gering

Hier ist ebenfalls Vitamin D angeraten. Es fördert die Kalziumaufnahme und sorgt für festere Knochen, was bei älteren Menschen wichtig ist. Knochenbrüche können vorgebeugt werden, wenn ab 50 eine regelmäßige ärztliche Untersuchung erfolgt und Präparate mit Vitamin D vorsorglich eingenommen werden.

Bei bereits einsetzendem Knochenschwund ist hochdosiertes Vitamin D kombiniert mit Kalzium sehr wichtig. Das ist schließlich das Mineral für den Aufbau der Knochen. Ein Besuch beim Arzt ist hilfreich.

Immunschwäche

Vitamin D stärkt das Immunsystem. Die Abwehrkräfte häufig erkälteter oder an Infekten erkrankter Menschen können gestärkt werden. Wichtig ist dabei die korrekte Einnahme des Präparats, um eine Überdosierung zu verhindern. Ein Arzt kann den individuellen Bedarf bestimmen.

Haarausfall

Bei brüchigem Haar ist Vitamin D ebenfalls ein Helfer. Ein Mangel kann Haarausfall begünstigen, was oft bei Frauen auftritt. In manchen Fällen gesellt sich gleichzeitig eine Rachitis hinzu, eine Krankheit, die häufig aufgrund Vitamin D-Mangels in der Kindheit auftritt. Im Erwachsenalter treten dann oft Spätfolgen in Form eines kreisrunden Haarausfalls auf. Betroffene sollten stets genügend Vitamin D einnehmen. Bei stärkerem Haarausfall ist eine Dosierung von 20.000 IE empfohlen.

Schmerzen in den Muskeln

Die Ursache für Muskelschmerzen ist oft nicht so leicht zu ermitteln. Ein Vitamin D-Mangel kann ein Grund bei Kindern und Erwachsenen sein.

Studien über Muskelschmerzen brachten zu Tage, das über 70 Prozent der Probanden an einem Vitamin D-Mangel leiden. Der Grund soll ein Rezeptor für Vitamin D sein, der bei einem Mangel Schmerzsignale aussendet. Die Muskelschmerzen werden schlimmer, wenn der Muskel stimuliert wird. Die Einnahme von Vitamin D kann die Schmerzen abmildern.

Wunden heilen schlecht

Wenn Narben oder Wunden schlecht verheilen, kann ein Vitamin D-Mangel der Grund sein. Das Hormon stimuliert Stoffe im Körper, die für die Bildung neuer Hautzellen sorgen. Bei langsam heilenden Wunden ist eine hohe Dosis Vitamin D pro Tag ratsam. Besonders empfehlenswert ist dies vor Zahnoperationen, da die höhere Einnahme von Vitamin D die Heilung verbessert.

Knochenschmerzen und Rückenschmerzen

Ein Mangel an Vitamin D kann ebenfalls die Ursache für schmerzende Knochen und Rückenschmerzen sein. Diese Mangelerscheinungen stellen ein Zeichen für abgenutzte Knochen dar, wobei ältere Menschen besonders betroffen sind. Umso älter jemand ist, umso ein höheres Risiko hat er, dass sich die Substanz der Knochen abbaut. Es ist sinnvoll, sich ab dem Alter von 50 Jahren regelmäßig auf Vitamin D-Mangel testen zu lassen, besonders wenn Schmerzen an den Gelenken, Rippen oder im unteren Rückenbereich auftreten. Hoch dosiertes Vitamin D kann helfen, die Schmerzen zu lindern.

Das Präparat wirkt nicht sofort, sondern muss eine längere Zeit eingenommen werden, um seine Wirkung zu entfalten. Nach ein paar Wochen sollte eine Besserung eintreten.

Wie nimmt man Vitamin D ein und wie erfolgt die Dosierung?

Vitamin D kann auf verschiedene Arten eingenommen werden, zum Beispiel als Lebensmittel, Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Spritzen.

Die beliebtesten Formen sind Tropfen und Tabletten. Die Dosis muss richtig sein. Der Beipackzettel ist zu beachten und im Zweifel ist ein Arzt zu befragen. Eine Überdosierung tritt jedoch selten auf, denn dafür müssten die Nahrungsergänzungsmittel in einer übermäßigen Dosierung über lange Zeit eingenommen werden. Es ist eine Höchstdosis von 50 µg beziehungsweise 2.000 IE täglich empfohlen. Studien zeigen aber, dass auch die tägliche Dosis von bis zu 20.000 IE risikolos ist. Bei einer täglichen Dosis von 50.000 IE kann eine Hyperkalzämie auftreten, was ein zu hoher Kalziumwert im Blut ist.

Ein gesunder erwachsener Mensch hat einen Wert von weniger als 100 ng je Milliliter.

Bei der Einnahme von Vitamin D-Tabletten sollte gleichzeitig auch Vitamin K2 eingenommen werden. Dieses ist für 2 wichtige Körperfunktionen zuständig. Die erste ist die Blutgerinnung, damit man nicht wegen einer kleinen Wunde verblutet und zweitens leitet es überschüssiges Kalzium zu den Knochen um, damit sie robuster werden. Es verhindert auch Kalziumablagerungen an den Gefäßwänden und die Bildung von Nierensteinen.

Während der Einnahme von Tabletten oder Tropfen, wird auch gleichzeitig die Kalziumaufnahme erhöht. Das Vitamin K2 reguliert die Zufuhr und die Einlagerung dieses Mineralstoffes und Nebenwirkungen werden vermieden.

Bei der Tabletteneinnahme ist auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium notwendig. Mindestens 400 Milligramm am Tag sollten es sein. Bei Dosierungen von Vitamin D über 5.000 IE pro Tag sollten es mindestens 600 Milligramm Magnesium sein.

Vor der Einnahme eines Vitamin D-Präparates ist eine Bestimmung der korrekten Dosis wichtig. Der Arzt prüft dazu die Vitamin D-Werte im Blut und passt die richtige Dosis an. Das Mittel muss unbedingt in der richtigen Menge eingenommen werden, um einen Effekt zu erzielen.

Inzwischen kann der Vitamin D-Wert im Blut auch eigenständig zu Hause ermittelt werden. Dafür können über das Internet Testsets bestellt werden. Mit einer Nadel wird in den Finger gestochen und ein paar Bluttropfen in das mitgelieferte Testgefäß gegeben. Das Testset wird gut und sicher verpackt in das entsprechende Labor geschickt, von dem das Testergebnis innerhalb von 1 Woche vorliegt. So ein Test kostet etwa 30 Euro, was akzeptabel ist.

Es heißt, ein Blutwert in Höhe von 50 ng Vitamin D je Milliliter ist optimal. Bei einem starken Mangel sind vor allem zu Beginn der Einnahme eines Präparats manchmal höhere Dosierungen nötig. Nur so können die Werte wieder auf einen guten Stand gebracht werden, aber die hohe Dosis sollte nur eine kurze Zeit eingenommen werden. Danach ist täglich die individuelle korrekte Dosis einzunehmen. Es geht darum, die täglichen Verluste an Vitamin D zu kompensieren. Allerdings ist auch während der Beginn Phase eine Überschreitung des Wertes von 7.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht nicht ratsam. Bei der Daueranwendung ist bei einem durchschnittlichen Gewicht von nehmen Sie bei einem Gewicht von 70 Kilogramm die Dosis von 3.333 IE Vitamin D 3 sinnvoll.

Während der Sommerzeit kann die Einnahme ausbleiben. Ein Arzt unterstützt betroffene Personen mit Vitamin D-Mangel, sodass keine Nebenwirkungen und Über- oder Unterdosierungen auftreten.